Preview zur Transalp-Tour 2005 2 mit Eckdaten, Etappenplanung und Fotos (Andreas Albrecht)

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1. Tag: Garmisch - Griesen - Schanz - Ehrwald - Fernpaß - Schloß Fernstein - Nassereith - Imst - Schönwies - Zams - Landeck
Stats: 81,79 km - 18,9 km/h AVS - 4:19 h (10.20 - 16.20) - 51,3 km/h MAX - +920/-820 hm


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Fotos zum 1. Tag in höherer Qualität

Tourstart in Garmisch bei Kaiserwetter: Lothar, Michael, Ich, Albi, David, Jörg, Matze, David Herrliche Aussicht zu Alpspitze und Waxensteinen
Der Radweg kurz nach Garmisch fiel an dieser Stelle dem Hochwasser zum Opfer, war ansonsten aber wie gewohnt befahrbar

Blick zum Zugspitzmassiv Der idyllische Mittersee auf dem Weg Richtung Fernpaß

Schloß Fernstein oberhalb des Fernpasses Auswirkungen des Hochwassers bei Landeck



2. Tag: Landeck - Fließ - Prutz - Pfunds - Martina - Norberthöhe - Nauders - Reschensee - Haidersee - Plantapatschhütte - Sesvennahütte - Schlinigpaß - Val d'Uina - Sur En - Scuol - S-Charl
Stats: 120,16 km - 13,0 km/h AVS - 9:15 h (08.30 - 20.40) - 46,8 km/h MAX - +2890/-1880 hm


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Fotos zum 2. Tag in höherer Qualität

Interessantes Denkmal auf dem Weg von Landeck nach Fließ Asphaltkurbelei zur Norbertshöhe Formationsflug entlang des Reschensees

Zwischenstopp am Reschensee   Matze und der Ortler   Trail nahe der Plantapatschhütte

Schiebestück in herrlicher Landschaft nahe der Plantapatschhütte   Idyllischer Bergsee kurz vor der Plantapatschhütte   Blick zum Ortler in der Nähe der Plantapatschhütte

Trail zur Sesvennahütte   Trail zur Sesvennahütte mit dem majestätischen Ortler   Trail zur Sesvennahütte

Trail zur Sesvennahütte   Letzte steile Abfahrt auf dem Trail zur Sesvennahütte   Traumhafte Aussicht bei der Sesvennahütte

Kurz nach der Sesvennahütte auf dem Weg zum Schlinigpaß   David auf den letzten Metern vorm Val D'Uina   Im Val D'Uina

Im Val D'Uina
Im Val D'Uina
David bei einer Bachdurchquerung kurz vor der Uina Dadaint

Die nett gelegene Alm Uina Dadaint   Speed-Abfahrt von der Uina Dadaint nach Sur En   Abendstimmung in Scuol: Gegen 19:15 geht mein Endspurt nach S-Charl mit weiteren 600 hm los, nach bereits 110 km und 2300 hm ...



3. Tag:

S-Charl - Alp Astras - Pass da Costainas - Lü - Lüsai - Alp Praveder - Val Mora - Lago di Cancano - Torri di Fraele - Arnoga - Passo Verva - Fusino - Eita - Grosio

Stats: 91,83 km - 13,3 km/h AVS - 6:53 h (08.45 - 19.05) - 59,3 km/h MAX - +1750/-2890 hm


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Fotos zum 3. Tag in höherer Qualität

S-Charl am frühen Morgen bei Sonne, aber kalten Temperaturen   Schöne Morgenstimmung kurz nach S-Charl   David bei der Kurbelei zum Pass da Costainas

Am Pass da Costainas Kurbelei in der ungestörten Bergidylle des Val Mora
Schöner Blick zurück bei der Auffahrt im Val Mora

Rast im herrlichen Val Mora Toller Wiesentrail zum Ende des Val Mora
Trail am Ende des Val Mora

Trail beim Verlassen des Val Mora   Herrlicher Trail aus dem Val Mora Richtung Lago Cancano   Kapelle San Giacomo di Fraele

Bei der Umrundung des Lago di Cancano   Am Lago di Cancano   Kollektives Gletscher-Gucken kurz nach dem Lago di Cancano

An den Torri di Fraele An den Torri di Fraele Die kurvige Schotterpiste nach Bormio, an der ein Teil gen Passo Verva steuert und der andere Teil den direkten Weg durchs Tal nimmt

Schöner Blick zur vergletscherten Cima Piazzi Ich genieße meine Solo-Auffahrt zum Passo Verva, auch wenn die anderen schon ein gutes Stück voraus sind

Am schönen Passo Verva Tiefblick auf Grosio beim letzten Teil unserer Schußfahrt



4. Tag: Grosio - Sondalo - Fumero - Val di Rezzalo - Passo dell Alpe - Mündung Paßstrasse - Passo di Gavia - Nähe Pezzo - Precasaglio
Stats: 53,30 km - 10,0 km/h AVS - 5:21 h (08.35 - 17.05) - 69,3 km/h MAX - +2200/-1480 hm


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Fotos zum 4. Tag in höherer Qualität

Blick zurück ins Tal bei der Auffahrt von Sondalo nach Fumero   Das alte Bergdorf Fumero   Die letzten alten Berghäuser im Val di Rezzalo beim Kurbeln gen Passo dell Alpe

Auf dem Weg zum Passo dell Alpe: Albi und David, die mit Matze bereits vorgefahren sind, während Michael und ich separat nachkamen
Michael beim Weg zum Passo dell Alpe, der kurz nach der Brücke auf etwa 2100 m fast nur noch schiebend zu bewältigen war Albi und Matze am Passo dell Alpe

Michael und ich am Passo dell Alpe   Michael am Passo dell Alpe   Bachquerung nach dem Passo dell Alpe

Die nette Abfahrt vom Passo dell Alpe
Michael beim Kurbeln Richtung Gavia-Paß Kriegsmahnmal kurz vor dem Gavia-Paß

Am Gavia-Paß, dem höchsten Punkt der Tour   Wegerkundung am Lago Nero nach dem Gavia-Paß   Ende der Wegerkundung am Lago Nero nach dem Gavia-Paß: Eine Talabfahrt abseits der Straße ist nur mit viel Wandern machbar ...



5. Tag: Precasaglio - Passo del Tognale - Ossana - Dimaro - Malga Mondifra - Madonna di Campiglio
Stats: 60,03 km - 14,4 km/h AVS - 4:09 h (08.45 - 15.40) - 61,9 km/h MAX - +1560/-1420 hm


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Fotos zum 5. Tag in höherer Qualität

Am Passo Tonale
David bei der Kurbelei durchs Tal Richtung Male Brenta-Panorama



6. Tag: Madonna di Campiglio - Val d'Agola - Passo Bregn de L'Ors - Malga Movlina - Stenico - alte Straße unterhalb Passo della Morte - Sarche - nähe Pietramurata - Sent. delle Marocche - Arco - Torbole - Riva
Stats: 74,73 km - 18,3 km/h AVS - 4:04 h (08.35 - 14.55) - 60,3 km/h MAX - +770/-2200 hm


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Fotos zum 6. Tag in höherer Qualität

Gruppenfoto zum Tourstart in Madonna di Campiglio bei wenig Hoffnung erweckenden Wetteraussichten Spannende Morgenstimmung bei Madonna di Campiglio
Nette Wasserfälle am Rifugio Cascata

Lothar vor wolkenverhangener und verregneter Brenta-Kulisse
Am idyllischen Lago Val D'Agola Klamottenwechsel am Passo Bregn de L'Ors

Leicht aufgeweichte Trails nach dem Passo Bregn de l'Ors
Verregneter Blick ins Sarche-Tal Finisher-Foto mit 8 komplett durchgeweichten Bikern - doch die gute Laune haben wir uns vom Regen nicht nehmen lassen

Feucht-fröhliche Finisher-Party am Strand von Torbole Zum frühen Abend lichten sich die Regenwolken langsam



Bilanz: etwa 480 km in 6 Tagen (04.09. - 09.09.2005), dabei ca. +10100 hm/-10700 hm absolviert
Stats: pro Tag durchschnittlich etwa 80,00 km - 5:40 h - +1680/-1780 hm

An sich war im Anschluß an die Dolomiten-Tour eine Rundtour mit Kati, ihrem Freund und noch ein paar Bekannten von den beiden geplant, doch leider hat sich mein Team kurzfristig zerschlagen. So saß ich in München startbereit für eine Radl-Tour, aber ich hatte kein Team mehr ... Und solo fahren wollte ich dieses Mal auch nicht. Nach kurzer Suche übers Internet hat sich Albi spontan bereit erklärt, dass ich mit seiner Truppe mitfahren kann und der Termin hat zu 100% für mich gepaßt. Zweimal Transalp zu fahren hatte ich zwar wirklich nicht geplant, aber da es sich so ergeben hat, wollte ich mich auch nicht beklagen :-)

Bei Albi war ich nun mal in der Lage hinterher zu fahren und die Route nicht selbst ausgearbeitet zu haben, aber das hat ohne größere Probleme funktioniert. In einer Gruppe von 8 Leuten mitzustrampeln, von denen ich bis zum Tourstart nur Albi per Email kannte, erwies sich nur am ersten Tag als etwas gewöhnungsbedürftig, danach paßte das gut zusammen und ich hatte meinen Spaß.

Die Route verlief im Gegensatz zu meinen sonstigen Transalp-Touren nicht so sehr über Trails, dafür öfter mal über Schotterpisten oder Asphalt. So machten wir viel Strecke in kurzer Zeit und auch die Höhenmeter waren weniger anstrengend. Da die Gruppe Teilnehmer von Anfang 20 bis Mitte 50 hatte, war das Streckenprofil aber schon in Ordnung. An manchen Tagen teilte sich die Gruppe auch für bestimmte Passagen auf, so dass der eine Teil eine leichtere Variante wählte und der andere Teil die etwas anspruchsvollere Variante. Etwas schade fand ich, dass wir die Montozzo-Scharte ausgelassen haben und sich an dem Tag keine Kleingruppe finden wollte, die dort rüber wollte, denn die Alternative Tonale-Pass war reine Asphaltkurbelei und allzu lang war die Etappe an dem Tag auch nicht. Aber irgendwann komme ich sicher noch mal in die Gegend und in den Genuß der traumhaften Singletrail-Abfahrt bis zum Lago Pian Palu.

Vom Wetter her haben wir bis auf die letzte Etappe sehr gutes Wetter gehabt und sind fast nonstop bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen unterwegs gewesen. Bei der Ankunft am Gardasee waren wir durch stundenlanges Radeln im Dauerregen komplett durchgeweicht, aber mir persönlich war es ab einem bestimmten Zeitpunkt allles egal, da sowieso alles naß war. Nichtsdestotrotz haben wir eine schöne Finisher-Party gemacht und uns die gute Laune nicht nehmen. Und am Abend beim kollektiven Abschlußessen waren die Regenwolken auch schon weitergezogen.

So hatte ich dann mit der zweiten Transalp-Tour noch einen gelungen Saisonabschluß für das Bike-Jahr 2005.


Letzter Blick zurück zum Lago Beeindruckende Lichtspiele früh morgens beim Kurbeln nach Rovereto